Aktuelle Kommentare

Sonderabschreibung für neue Wohnungen

Endlich ist es soweit, der Gesetzgeber hat eine Sonderabschreibung von 5 v.H. für zur Vermietung gedachten neuen Wohnraum beschlossen, die zusätzlich zur Normalabschreibung von 2 v.H. gewährt wird.

 

Die Eckdaten für die Förderung sehen wie folgt aus:

 

- Herstellung oder Anschaffung neuen Wohnraums zur Vermietung.

 

- Gewährung der Sonderabschreibung im Jahr der Fertigstellung/Anschaffung und den folgenden

  3 Jahren.

 

- Herstellungs-/Anschaffungskosten dürfen 3.000.- Euro je qm nicht übersteigen (wenn höher,   

  entfällt die ganze Förderung).

 

- Der Wohnraum muss im Jahr der Herstellung/Anschaffung und den folgenden 9 Jahren

  der Vermietung zu Wohnzwecken dienen (Teilnutzung als Arbeitszimmer ist unschädlich).

 

- Bemessungsgrundlage der Sonderabschreibung ist der Betrag von 2.000.- Euro je qm.

 

Bei Interesse sollten Sie Ihren Steuerberater ansprechen.

Gerne helfen auch wir Ihnen weiter.

 

 

Willi Steinbacher

Steuerberater

 

Juli 2019

Steuertipp

Wenn es um die Frage geht, welche haushaltsnahen Dienstleistungen oder Handwerkerkosten Sie absetzen können, dann helfen Ihnen diese Ausführungen bei der Einkommensteuererklärung weiter:

 

Haushaltsnahe Hilfen

Folgende Steuerabzugsbeträge für haushaltsnahe Hilfen gibt es:

20% der Aufwendungen für die Leistungen eines Handwerkers, max. 1.200.- Euro. 20% der Aufwendungen für eine 450.- Euro-Kraft, max. 510.- Euro. 20% der Aufwendungen für sonstige haushaltsnahe Hilfen, die keine Handwerkerleistungen sind, max. 4.000.- Euro. Bei den "allgemeinen haushaltsnahen Dienstleistungen" handelt es sich beispielhaft um folgende Aufwendungen: Besorgungen (Briefkasten leeren, Blumen gießén, Einkäufe).

Gartenarbeiten (z.B. Rasenmähen, Sträucher und Hecken zurückschneiden, Unkraut entfernen). Reinigung der Wohnung (z.B. Staubsaugen, Fensterputzen, Teppichreinigung). Sonstige Dienstleistungen (z.B. Bügeln von Wäsche, Hof fegen, Schnee räumen). Umzugsdienstleistungen (z.B. Kosten für Umzugsspeditionen, abzgl. Erstattungen) Hausnotruf. Bei den "Handwerkerkosten" handelt es sich beispielhaft um folgende Aufwendungen: Schornsteinfeger, Heizungswartung, Sanitärarbeiten, Malerarbeiten.

 

Achtung:

Es dürfen für diese Leistungen keine zinsverbilligten Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse in Anspruch genommen worden sein! Es dürfen keine Barzahlungen erfolgen! Bei den Handwerkerkosten ist nur der Arbeitslohn, sowie die Anfahrt begünstigt! Der Pflegepauschbetrag 924.- Euro im Pflegebereich entfällt!

 

Diese Ausführungen gelten für Eigentümer und für Mieter gleichermaßen.

Fragen Sie einfach Ihren Steuerberater.

 

Willi Steinbacher

Steuerberater

 

November 2018

Baulohn

Neues Leistungsangebot:

 

Permanente Gesetzesänderungen und komplexe Anforderungen, besonders im Bereich Baulohn, erfordern spezielle Sachkenntnisse.

Durch den Einsatz der DATEV-Lohnprogramme bieten wir Ihnen eine zeit- und termingerechte Abwicklung Ihrer monatlichen Lohnbuchhaltung, jetzt auch für Ihren Baulohn.

 

Schriftverkehr mit Krankenkassen, SOKA-Bau, Sozialversicherungsträgern, Finanzämtern und anderen Behörden werden monatlich von uns reibungslos und zeitnah für Sie abgewickelt.

 

Sollten Sie in diesem Bereich Hilfe benötigen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Willi Steinbacher

Steuerberater

 

November 2018

Baukindergeld

Endlich ist das Baukindergeld unter Dach und Fach. Anträge konnten ab dem 18.09.2018 bei der KfW gestellt werden, jedoch ausschließlich online. Gefördert wird nur die EIgennutzung. Bei Neubauten muß die Baugenehmigung zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 erteilt worden sein, während beim Erwerb von Neu- und Bestandsbauten der notarielle Kaufvertrag zwoschen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 unterzeichnet sein muß. Begünstigt sind Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 18 Jahren. Die förderfähige Grenze liegt bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von 75.000.- Euro zzgl. 15.000.- Euro je Kind pro Jahr. Der Zuschuß wird über einen Zeitraum von 10 Jahren gewährt und beträgt jährlich 1.200.- Euro je Kind. Der Antrag auf Förderung ist bis spätestens

3 Monate nach Einzug zu stellen.

Bei einem Einzug zwischen dem 01.01. und 18.09.2018 kann der Antrag bis zum 31.12.2018 gestellt werden.

Bei Fragen können Sie auch Ihren Steuerberater ansprechen.

 

Willi Steinbacher

Steuerberater

 

September 2018

Widerspruch gegen Lebens- und Rentenversicherungen

 

Zum Beratungsspektrum des Steuerberaters gehört auch die Vermögensgestaltungsberatung, d.h., die Mandantschaft zu beraten, wie ihr Vermögen, mit oder ohne steuerliche Vorteile, vermehrt werden kann.

Dies vorbemerkt, informieren wir hiermit über die Möglichkeit, Lebens- und Rentenversicherungen mit Abschlussdatum im Zeitraum 29.7.1994-31.12.2007 nach aktueller Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wegen Vertragsmängel wider-sprechen und die gezahlten Beiträge zzgl. Zinsen zurückfordern zu können.

Je jünger der Vertrag ist, desto eher lohnt sich der Widerspruch, vor allem für Verträge der Jahre 2005 - 2007.

Generell sind Verträge ab dem Jahr 2008 interessanter als solche aus den 1990er Jahren. Desweiteren Verträge ohne oder mit nur geringem Todesfallschutz und solche ohne Berufsunfähigkeitszusatz.

Bei Erfolg können dann die zurückfließenden Beträge einer besser rentierlichen Anlage zugeführt werden.

Verbraucherschutzorganisationen und  spezialisierte Rechts-anwälte helfen bei der Formulierung des Widerspruchstextes.

Gerne helfen auch wir bei Fragen weiter.

 

Willi Steinbacher

Steuerberater

 

April 2017

Welche Förderungen gibt es für Kinder

 

Ab Geburt des Kindes gibt es für jedes Kind das Kindergeld. Mit der Einkommensteuererklärung wird dann eine Günstigerprüfung zwischen dem bereits erhaltenen Kindergeld und dem Kinder-freibetrag durchgeführt.

Bis zur Vollendung des 14.Lebensjahrs können Kinder-betreuungskosten geltend gemacht werden. Diese betragen aktuell 2/3 der reinen Betreuungsaufwendungen bis zu höchstens 4.000 Euro. Barzahlungen werden nicht anerkannt.

 

Ebenso kann ein gezahltes Schulgeld in Höhe von 30% geltend gemacht werden. Hierzu zählen die Aufwendungen ohne Beherbergung, Verpflegung und Betreuung. Der Höchstbertrag ist 5.000 Euro. Zahlungen an Auslandsschulen müssen gesondert geprüft werden.

 

Alleinerziehende erhalten ggf. einen Entlastungsbetrag, bei mehreren Kindern einen Zuschlag zum Entlastungsbetrag.

 

Auch die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für Kinder können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Da kein Doppelansatz möglich ist, kann der Abzug nicht erfolgen, wenn das Kind selbst steuerpflichtig ist.

 

Für volljährige, in Ausbildung befindliche Kinder, die auswärtig untergebracht sind, gibt es den Ausbildungsfreibetrag von derzeit 924 Euro.

 

Grundsätzlich werden Kinder bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres berücksichtigt. Ein Verlängerungstatbestand wäre die Absolvierung des Wehr- oder Zivildienstes.

 

Soweit das Kind sich auch nach Vollendung des 25. Lebensjahres noch im Studium befindet und Unterhalt getragen wird, kann dieser unter Anrechnung der eigenen Einkünfte des Kindes in der Steuererklärung  berücksichtigt werden. Hohes eigenes Vermögen des Kindes schließt den Abzug jedoch aus.

 

Bei einer vorliegenden Behinderung des Kindes kann die Über-tragung des Behindertenpauschbetrages in die elterliche Steuererklärung beantragt werden.

 

Eine weitere Begünstigung ist die Kinderzulage zu Riester Verträgen.

 

Sollten Kinder eine eigene Steuererklärung erstellen, kann die Absetzbarkeit der Kosten des Erststudiums als Werbungskosten und ein sich daraus eventuell ergebender Verlustvortrag geprüft werden. Dieser  Sachverhalt liegt derzeit zur Entscheidung beim Bundesfinanzhof.

 

Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie Ihren Steuerberater an.

 

 

Christine Werner

Steuerberaterin

 

September 2016

Die Basisvorsorge als Steuersparmodell

 

 

Der Gesetzgeber hat schon vor vielen Jahren erkannt, dass die Zahl der in der gesetzlichen Rentenversicherung eingebunden Menschen, denen die aus dieser Pflichtversicherung zustehende Rente nicht zum Leben im Alter ausreichen wird, stetig anwächst.

Daher werden die Menschen aufgefordert, im privaten Bereich  ergänzend Vorsorge zu treffen. Um hierzu einen spürbaren steuerlichen Anreiz zu geben, wurde bereits im Zuge des zum 1.1.2005 in Kraft getretenen  Alterseinkünftegesetzes die sogenannte Basisvorsorge eingeführt. Wer einen Basisvorsorgevertrag (auch Rürupvertrag genannt) abschließt, wird durch jährlich steigende Steuervorteile begünstigt .Der im Jahr 2016 Vertragsschließende kann von den im selben Jahr eingezahlten Beiträgen 82% bei seinem steuerrelevanten Einkommen abziehen und spart somit Einkommen- und Nebensteuern auf diesen Einkommensminderungsbetrag. Beispiel: Einzahlung 10.000.-Euro, Minderung Einkommen 8.200.-Euro, davon Ersparnis je nach individuellem Steuersatz. Der Begünstigungs-Prozentsatz steigt jährlich um 2%.

 

Beim Abschluß eines solchen Vertrages sollte man aber unbedingt auf die richtige Anlageart der Beiträge achten, um, neben dem erheblichen Steuervorteil, auch eine vernünftige Anlagerendite zu erzielen.

Der Einschränkung  des Gesetzgebers, dass die Förderung nur für reine Rentenverträge, also Verträge ohne Kapitalwahlrecht, gewährt wird, kann man durch bestimmte Gestaltungsvarianten entgegenwirken.

 

Für Selbständige sollte dieses Angebot ein "Muß" sein und zwar so früh wie möglich.

Aber auch Arbeitnehmer können profitieren und sich so eine Zusatzrente für später sichern.

 

Die derzeitigen jährlichen Einzahlungshöchstbeträge belaufen sich auf 22.766.-Euro für Personen, die nach der Grundtabelle besteuert werden, für nach der Splittingtabelle zu Besteuernde 45.534.-Euro.

 

Lassen Sie sich beraten, es wird sich lohnen, auch noch für das laufende Jahr 2016

 

Willi Steinbacher

Steuerberater

 

August 2016


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